Spenden für Katzen-Sorgenkinder Pia und Tigger

Liebe Katzenfreunde,

wer die Berichterstattung auf unserer Homepage und in dem Newsletter in den letzten Wochen verfolgt hat, kennt die traurigen Geschichten von Pia und Tigger. Beides sind noch junge Tiere, die noch ein langes Leben vor sich haben sollten, tatsächlich jedoch beide bereits mit einer oder sogar zwei Pfoten im Grab stehen.

Die kleine Pia hat es in ihrem kurzen Leben schon sehr schwer gehabt. Mit 9 Wochen fing sie plötzlich an zu röcheln. Zunächst wurde ein Infekt vermutet und sie wurde dahingehend behandelt. Letztendlich hat sich jedoch herausgestellt, dass sie an Polypen litt, die im August 2009 operativ entfernt wurden. Leider wuchs der Polyp nach und sie verlor an Gewicht, so dass die Operation wiederholt werden musste. Bei der OP stellte der Tierarzt dann fest, dass das Narbengewebe der alten Operationsnarbe so verwuchert war, dass sie nur noch eine minimale Öffnung der Luftröhre hatte und kaum Luft bekam. Früher oder später würde sie ersticken! Einzige Hoffnung war nun eine Spezialklinik in Utrecht, die sich die komplizierte OP zutraute. Und prompt kam es zu unerwarteten Komplikationen, da Pia auch noch Wasser im Ohr hatte und ihre Nasenlöcher komplett zugewachsen waren! Obwohl die OP erfolgreich abgeschlossen werden konnte, gab es Probleme bei der Nachsorge, so dass Pia mehrfach in Utrecht zu Besuch war und nochmals operiert werden musste. Inzwischen sind wir guter Hoffnung, dass Pia die schwere Zeit jetzt hinter sich hat und zukünftig relativ beschwerdefrei leben kann.

Auch der kleine Tigger hat in seinem erst einjährigen Leben schon eine Menge mitmachen müssen. Er war gut in ein neues Zuhause vermittelt und wurde dort krank. Es fing harmlos an mit Blähungen und vereinzeltem Übergeben, welches sich leider immer mehr steigerte, bis Tigger schließlich kein Futter mehr bei sich behalten konnte. Schließlich gab die Familie Tigger völlig verzweifelt wieder an uns zurück. Zu diesem Zeitpunkt wog er nur noch 2 Kilo. Zurück bei uns wurde Tigger auf Flüssignahrung umgestellt und erhielt hochkalorische Paste. Eine Endoskopie des Magens zeigte schließlich, dass die Speiseröhre viel zu eng war. Da der Tierarzt mit dem Endoskop nicht durchkam, entschloss er sich mit unserer Einwilligung, den Bauch zu öffnen und sich die Situation von außen anzuschauen. Er musste feststellen, dass die Speiseröhre kurz vor dem Mageneingang durch eine feste Gewebeansammlung umschlossen und zusammengedrückt wurde. Das Futter konnte durch die Engstelle nicht in den Magen gelangen, sondern blieb einfach stecken! Wir entschlossen uns, Tigger ebenfalls in Utrecht vorzustellen und zum zweiten Mal in seinem kurzen Leben wurde sein Bauch aufgeschnitten. Die Tierärzte in Utrecht entnahmen eine Biopsie. Das Ergebnis war niederschmetternd: Tigger leidet an einer seltenen genetisch bedingten Erbkrankheit, bei der die Muskelzellen unkontrolliert wachsen. Irgendwann werden wir entscheiden müssen, ob wir ihn einer erneuten Operation unterziehen, in der die Tierärzte in Utrecht versuchen werden, den wuchernden Muskel zu entfernen und die Öffnung um die Speiseröhre operativ zu erweitern. Doch dies ist eine schwierige und gefährliche Operation. Sollte der Muskel jedoch noch weiter wachsen und die Speiseröhre sich weiter verengen, wird Tigger gar keine Nahrung mehr zu sich nehmen können und schließlich verhungern. Als Alternative zu der OP bleibt dann nur noch die Euthanasie – und wer das übermütige, lebhafte, liebenswerte Tierchen, dass trotz seiner Krankheit und der Operationen vor Leben nur so sprüht, einmal persönlich kennen gelernt hat wird verstehen, dass wir alles daran setzen, sein Leben möglichst lange zu erhalten.

Die Behandlungen und Operationen in Utrecht sind äußerst kostenintensiv. Doch wir haben die beiden Tiere in unsere Obhut genommen und lassen nichts unversucht, um ihr Leben zu retten. Beide sind sehr glückliche Katzen, die trotz ihrer Einschränkung einen starken Lebenswillen haben. Daher haben wir uns dazu entschieden, dass sie leben sollen. Es wäre schön, wenn Sie unsere Entscheidung und damit uns und Pia und Tigger unterstützen.

Obwohl schon einige Spenden für die beiden eingegangen sind, decken diese noch lange nicht die angefallenen Kosten. Um die Kosten einigermaßen auffangen zu können, sind wir auf weitere Spenden angewiesen. Wenn nur 100 liebe Menschen 10 oder 20 Euro spenden, ist Pia, Tigger und uns schon geholfen!

Für Spenden mit dem Betreff „Pia“ und/oder „Tigger“ sind wir Ihnen äußerst dankbar!!

Mit herzlichen Grüßen

Andrea Bensberg

1. Vorsitzende

Katzenschutzbund e. V.

Cat-Sitter-Club Köln

Postfach 10 20 02

50460 Köln

0 22 34 / 99 64 84

http://www.katzenschutzbund-koeln.de

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