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Was bedeutet Globalisierung und Anti-Globalisierung?
Verfasst von Gast am Fr, 10/31/2008 - 12:32
Kann mir jemand die beiden Begriffe ganz einfach und konkret erklären bitte? Ich habe schon ein Paar online Erkläerungen gelesen aber sie sind unglaublich lang und kompliziert.
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Unter Globalisierung versteht
Unter Globalisierung versteht man den Prozess der zunehmenden internationalen Verflechtung in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.). Diese Intensivierung der globalen Beziehungen geschieht auf der Ebene von Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten. Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten der technische Fortschritt (siehe auch: Digitale Revolution[1]), insbesondere in den Kommunikations- und Transporttechniken sowie die politischen Entscheidungen zur Liberalisierung des Welthandels. Ab welchem Zeitpunkt man von Globalisierung sprechen kann, ist umstritten.
Geschichte der Globalisierung
Die Frage, ab welchem Zeitpunkt man von Globalisierung sprechen kann, ist umstritten. Es gibt grundsätzlich drei Antworten darauf:
Globalisierung sei ein ganz neues Phänomen, das in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sei.
Globalisierung habe im 15. Jahrhundert mit der europäischen Expansion über die ganze Welt begonnen.
Globalisierung sei ein uralter Trend, dieser Integrationsprozess sei so alt wie die Menschheit.
Insbesondere Historiker kritisieren die Gegenwartszentriertheit der wissenschaftlichen und erst recht der öffentlichen Diskussion über Globalisierung. Diese trage zu einem falschen Bild des Phänomens bei und damit zu fragwürdigen Prognosen. Mit der Ergänzung durch die Perspektive der Historiker lasse sich ein viel genaueres Bild der Globalisierung und ihrer Ursachen zeichnen und damit auch plausiblere prognostische Schlüsse ziehen.
So will etwa der Wirtschaftshistoriker Knut Borchardt „das aktuelle Geschehen seiner prinzipiellen Einmaligkeit entkleide(n)“,[20] also der Frage nachgehen, was wirklich neu an dem ist, was heute Globalisierung genannt wird. Er schlägt ein Modell vor, das mehrere Globalisierungswellen vorsieht, also historische Phasen der Zunahme der internationalen Verflechtung, die immer gefolgt waren von Phasen der Verflechtungsabnahme. Die letzte Globalisierungswelle sieht er in der Zeit von den 1840er Jahren bis zum Ersten Weltkrieg. In dieser Zeit seien die Handelsverflechtung, die kommunikationstechnische Verflechtung, der Kapitalverkehr und die Migration enorm angestiegen und haben relative Zahlen erreicht, die meist erst in den 1990er Jahren wieder erreicht wurden, im Bereich Migration bis heute nicht. Mit dem Ersten Weltkrieg hörte das Wachstum der Verflechtung auf, und mit der Weltwirtschaftskrise ab 1929 nahm die Verflechtung wieder ab. Als Ursachen der Verflechtungszunahme sieht Borchardt
bedeutende technische Innovationen (Produktionstechnik, Verkehrstechnik, Kommunikationstechnik),
die seit Jahrhunderten vor sich gehende Expansion Europas, sie „erschloss“ riesige Gebiete mit ihren Lagerstätten und fruchtbaren Böden für die europäischen Zentren und schuf große Räume mit sehr unterschiedlichen Produktionskosten,
wichtige außenhandelspolitische Entscheidungen der Nationalstaaten: Seit den 1840er Jahren ist der Trend in Richtung Liberalisierung zu beobachten. Diesem folgte ab den Wirtschaftskrisen der 1870er Jahre ein Trend in Richtung gemäßigter Protektionismus; dieser war ein wichtiger Teil eines politischen Pakets sozialer Kompromisse, die eine Aufrechterhaltung der internationalen Verflechtung erlaubten; damit machten die Globalisierungsgewinner den Globalisierungsverlierern Zugeständnisse. Durch den gemäßigten Protektionismus wurde die Verflechtungszunahme nicht behindert, Borchardt stellt sogar die Hypothese auf, der gemäßigte Protektionismus habe die Globalisierung durch die Abfederung sozialer Härten und die Milderung sozialer Konflikte gefördert. Als empirischer Beleg dient ihm die Tatsache, dass mit dem gemäßigten Protektionismus die internationale Verflechtung weiterhin stark zunahm.
Diese wachsende Verflechtung war den Zeitgenossen durchaus bewusst, sie wurde intensiv öffentlich diskutiert. Schon zur Mitte des 19. Jahrhunderts beschrieb Friedrich Engels in einer 1847 veröffentlichten Schrift Phänomene, die heute mit wirtschaftlicher Globalisierung in Zusammenhang gebracht werden.
„Die große Industrie hat schon dadurch, daß sie den Weltmarkt geschaffen hat, alle Völker der Erde, und namentlich die zivilisierten, in eine solche Verbindung miteinander gebracht, daß jedes einzelne Volk davon abhängig ist, was bei einem andern geschieht.“
– Friedrich Engels: Grundsätze des Kommunismus 1847
Auch vor der Globalisierungswelle des 19. Jahrhunderts sind verschiedene Phasen der Zu- und Abnahme der Verflechtung zu beobachten, worauf die wirtschaftshistorische und generell historische Forschung seit mindestens den 1930er Jahren hinweist. Diskutiert werden z. B. die Verflechtung Europas im Mittelalter, die ganz Eurasien umfassenden Fernhandelsverbindungen in der Antike oder auch die Handelsverbindungen der Hochkulturen Ägyptens, Chinas, Mesopotamiens, und der Induskultur.
Anti-Globalisierung - Globalisierungskritik
Globalisierungskritik ist ein Sammelbegriff für verschiedene politische Positionen, welche die Globalisierung grundsätzlich oder in ihrer aktuellen Form ablehnen. Die Positionen, die Globalisierung vollständig ablehnen und die globale Verflechtung reduzieren wollen, werden als Globalisierungsgegner bezeichnet. Davon zu unterscheiden ist eine Globalisierungskritik im engeren Sinn, die sich beispielsweise gegen den Neoliberalismus richtet und für eine andere Globalisierung eintritt (daher auch französisch altermondialisation und englisch alter-globalization von alter = anders). Im allgemeinen Sprachgebrauch und auch in den Medien werden die Globalisierungskritiker teilweise unzutreffend als Globalisierungsgegner bezeichnet.
Im Zentrum der Kritik stehen die Deregulierung und der damit verbundene Abbau sozialer Rechte sowie die allumfassende Kommerzialisierung und Vermarktung (Kommodifizierung) durch „Privatisierung öffentlicher Unternehmen, Umbau der Sozialhilfe oder ‚Inwertsetzung’ von menschlicher und außermenschlicher Natur“.
Noam Chomsky
Avram Noam Chomsky [ˈævɹəm ˈnoʊəm ˈtʃɑːmskɪ] (* 7. Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) ist Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Er entwickelte die nach ihm benannte Chomsky-Hierarchie, seine Beiträge zur allgemeinen Sprachwissenschaft förderten den Niedergang des Behaviorismus und den Aufstieg der Kognitionswissenschaft. Neben seiner linguistischen Arbeit gilt Chomsky als einer der bedeutendsten linken politischen Intellektuellen Nordamerikas und ist seit dem Vietnamkrieg als scharfer Kritiker der US-amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik weltweit bekannt. Dem Arts and Humanities Citation Index von 1992 zufolge ist Chomsky im Zeitraum zwischen 1980 und 1992 die am häufigsten zitierte lebende Person der Welt gewesen. Er bezeichnet sich als libertären Sozialisten mit Sympathien für den Anarchosyndikalismus und ist Mitglied der Industrial Workers of the World.
monopoly von grosse firmen
monopoly von grosse firmen wie siemens sony microsoft vw usw
Grosse Fisch schluckt den
Grosse Fisch schluckt den kleinen Fisch! Das ist Globalisierung. Nach Spielregeln ist es fair aber eigentlich ist es unfair.
Große westlische Firmen haben Macht, Geld und Technologie. Deswegen bekommen die kleine Firmen der Entwicklungsländer kaum Chance etwas selber aufzubauen/herstellen.
zb sie können keine eigene Textilien herstellen obwohl sie den Rohstoff haben. Weil Chinesische und westlische Textil Monopoly den Macht besitzt alles günstiger zu kriegen.
Globalisierung heisst den Weg
Globalisierung heisst den Weg für grosse Monopole frei machen damit sie Alles besitzen bis unseren Unterwäsche!
Globalisierung ist ein
Globalisierung ist ein Prozess, niemand kann ihn stoppen!
Nike und Adidas verkaufen
Nike und Adidas verkaufen Schuhen überall und dadurch ist lokale Schuchgeschäft gestorben.
Für Schule brauche ich
Für Schule brauche ich Vorteile und Nachteile von Globalisierung. Wer kann helfen? Mir reicht eine einfache Pro's und Kontra's Liste. Es kann auch nur Stichwörter sein.
Früher gab es ganz viele
Früher gab es ganz viele kleine Läden für Lebensmittel, Mode, Textilien, Apotheken, Optiker, Schuhreparaturdienste, Elektronik.
Heute gibt es fast in jedem Großstadt Karstadt, Kaufhof, HM, CA für Textilien. Wenn man Schuhe braucht geht man meistens zu Deichmann, Görtz. Wer Brille braucht geht zu Fielmann oder Apollo. Für Elektronik sind Mediamarkt, Saturn, Conrad, Medimaxx, Promarkt usw zuständig. Fürs Lebensmittel sind Aldi, Lidl, Pennymarkt, Rewe, Edeka, Kaufland, Netto, Kaisers da. Kleine Familienläden haben keine Chance mehr zu überleben in oben genanten Bereiche. Das ist die Globalisierung.
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