In diesem Fall ist das jemand (Mensch oder Institution), dem ich Geld schulde. Man kann auch Kreditgeber dazu sagen.
Der Fragesteller möchte also wissen, wieviele Kreditgeber es gibt und wieviel Geld pro Monat zurückgezahlt werden soll.
Das Wort heißt "der Gläubiger". In dem Zitat steht es im Genitiv Plural. Sehr ähnliche Wörter sind "der Gläubige" und "die Gläubige". Diese Wörter bezeichnen religiöse Menschen. Man kann diese Wörter leicht verwechseln.
Kreditgeber:
der Gläubiger
des Gläubigers
dem Gläubiger
den Gläubiger
die Gläubiger
der Gläubiger
den Gläubigern
die Gläubiger
Religiöser Mann:
der Gläubige
des Gläubigen
dem Gläubigen
den Gläubigen
die Gläubigen
der Gläubigen
den Gläubigen
die Gläubigen
Religiöse Frau:
die Gläubige
der Gläubigen
der Gläubigen
die Gläubige
die Gläubigen
der Gläubigen
den Gläubigen
die Gläubigen
Übrigens gibt es auch eine weibliche Form für den Kreditgeber: die Gläubigerin. Zum Beispiel habe ich schon einmal gelesen, die Gläubigerin sei die Sparkasse.
Ach ja, wenn der religiöse Mann mit unbestimmtem Artikel oder ganz ohne Artikel auftritt, lautet der Nominativ Singular plötzlich "(ein) Gläubiger". Die Frage in meiner Überschrift ist also zweideutig. Aber ich glaube, ich höre lieber auf damit. :-)
> ... wenn der religiöse Mann mit unbestimmtem Artikel oder ganz ohne Artikel auftritt, lautet der Nominativ Singular plötzlich "(ein) Gläubiger" ...
Okay, ich mache mal weiter. Hier hört man nämlich viele Fehler, auch von Deutschen. Die Schwierigkeit steckt in den Varianten, in denen man einen unbestimmten Artikel oder gar keinen Artikel verwendet.
Beim Kreditgeber läuft es normal:
der Gläubiger / (ein) Gläubiger
des Gläubigers / (eines) Gläubigers
dem Gläubiger / (einem) Gläubiger
den Gläubiger / (einen) Gläubiger
die Gläubiger / Gläubiger
der Gläubiger / Gläubiger (*)
den Gläubigern / Gläubigern
die Gläubiger / Gläubiger
Der unbestimmte Artikel (ein usw.) steht in Klammern, weil diese Form auch gilt, wenn es gar keinen Artikel gibt. (*) Bemerkung: Dieser Genitiv Plural wird niemals ohne Pronomen benutzt. Notfalls greift man zum Dativ: "von Gläubigern".
Beim religiösen Mann geht es dolle durcheinander:
der Gläubige / (ein) Gläubiger
des Gläubigen / (eines) Gläubigen
dem Gläubigen / einem Gläubigen / Gläubigem
den Gläubigen / (einen) Gläubigen
die Gläubigen / Gläubige
der Gläubigen / Gläubiger
den Gläubigen / Gläubigen
die Gläubigen / Gläubige
Die beiden fetten Varianten enthalten die Verwechslungsgefahr. Bei allen anderen Varianten unterscheidet sich der Religiöse dadurch vom Kreditgeber, dass die Endung kein 'R' enthält.
Hintergrund: "Der Gläubige" stammt vom Adjektiv "gläubig" ab und hat die Deklination des Adjektivs behalten. Es heißt nämlich "der gläubige Mensch", aber "ein gläubiger Mensch".
Bei diesen Beispielen kann man allein aus der Grammatik nicht unterscheiden, ob es um Kreditgeber oder um religiöse Menschen geht:
Was ist ein Gläubiger?
Gläubiger! Was glaubst du?
Ein Gläubiger will etwas von mir.
Das Denken vieler Gläubiger ist mir rätselhaft.
"Ich höre die Worte Gläubiger" ist allerdings eindeutig (die Worte gläubiger Menschen), wegen obiger Bemerkung zum Genitiv Plural.
Was ist ein Gläubiger?
In diesem Fall ist das jemand (Mensch oder Institution), dem ich Geld schulde. Man kann auch Kreditgeber dazu sagen.
Der Fragesteller möchte also wissen, wieviele Kreditgeber es gibt und wieviel Geld pro Monat zurückgezahlt werden soll.
Das Wort heißt "der Gläubiger". In dem Zitat steht es im Genitiv Plural. Sehr ähnliche Wörter sind "der Gläubige" und "die Gläubige". Diese Wörter bezeichnen religiöse Menschen. Man kann diese Wörter leicht verwechseln.
Kreditgeber:
Religiöser Mann:
Religiöse Frau:
Übrigens gibt es auch eine weibliche Form für den Kreditgeber: die Gläubigerin. Zum Beispiel habe ich schon einmal gelesen, die Gläubigerin sei die Sparkasse.
Ach ja, wenn der religiöse Mann mit unbestimmtem Artikel oder ganz ohne Artikel auftritt, lautet der Nominativ Singular plötzlich "(ein) Gläubiger". Die Frage in meiner Überschrift ist also zweideutig. Aber ich glaube, ich höre lieber auf damit. :-)
Antwort auf Was ist ein Gläubiger? von Gast (nicht überprüft)
Verwechslungsgefahr.
Gast schrieb:
> ... wenn der religiöse Mann mit unbestimmtem Artikel oder ganz ohne Artikel auftritt, lautet der Nominativ Singular plötzlich "(ein) Gläubiger" ...
Okay, ich mache mal weiter. Hier hört man nämlich viele Fehler, auch von Deutschen. Die Schwierigkeit steckt in den Varianten, in denen man einen unbestimmten Artikel oder gar keinen Artikel verwendet.
Beim Kreditgeber läuft es normal:
Der unbestimmte Artikel (ein usw.) steht in Klammern, weil diese Form auch gilt, wenn es gar keinen Artikel gibt. (*) Bemerkung: Dieser Genitiv Plural wird niemals ohne Pronomen benutzt. Notfalls greift man zum Dativ: "von Gläubigern".
Beim religiösen Mann geht es dolle durcheinander:
Die beiden fetten Varianten enthalten die Verwechslungsgefahr. Bei allen anderen Varianten unterscheidet sich der Religiöse dadurch vom Kreditgeber, dass die Endung kein 'R' enthält.
Hintergrund: "Der Gläubige" stammt vom Adjektiv "gläubig" ab und hat die Deklination des Adjektivs behalten. Es heißt nämlich "der gläubige Mensch", aber "ein gläubiger Mensch".
Bei diesen Beispielen kann man allein aus der Grammatik nicht unterscheiden, ob es um Kreditgeber oder um religiöse Menschen geht:
"Ich höre die Worte Gläubiger" ist allerdings eindeutig (die Worte gläubiger Menschen), wegen obiger Bemerkung zum Genitiv Plural.
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